Willkommen beim St. Hippolyt Großhandel Koros

Die Weidezeit beginnt!  Für uns und unsere Pferde ist das die schönste Zeit des Jahres.

Der Wechsel von trockenem, rohfaserrreichem aber eiweißarmen Stallfutter auf rohfaserarme, einweißreiche Frühjahrsweidefutter mit hohem Wassergehalt kann die Verdauung Ihres Pferdes durcheinanderbringen. Durchfälle, Koliken oder Vergiftungen können die Folge sein. Diese fünf goldenen Regeln helfen Komplikationen vorzubeugen:

 

Langsames Anweiden

Der Übergang von der Stall- auf die Weidehaltung muss langsam erfolgen!

Am ersten Tag ca. 15 Minuten grasen lassen und im Laufe der ersten Woche auf 30 Minuten steigern. Je nach Fressverhalten in der zweiten Woche auf eine bis zwei Stunden täglich steigern. Bei Ponys, dicken oder hufrehegefährdeten Pferden auf kurze Weideintervalle achten.

 

Heu vor dem Weidegang macht satt!

Bitte schicken Sie ihr Pferd nicht hungrig auf die Weide. Mit gefülltem Magen ist die Gier nach dem saftigen Grün nicht gar so groß.

 

Beobachten Sie ihr Pferd

Bei zu schnellem Übergang von Stall auf Weidehaltung wird der Stoffwechsel, insbesondere Leber und Niere stark belastet. Angelaufene Beine können ein Hinweis auf einen Eiweißüberschuss sein, besonders häufiges Flehmen, Unruhe, Schwitzen und Wälzen können ein Anzeichen einer beginnenden Kolik sein. 

Springt ihr Pferd herum und spielt oder versucht es in kürzester Zeit möglichst viel frisches Grün zu fressen? Stimmen Sie die Weidezeit auf der "Fresstyp" Ihres Pferdes ab.

 

Zu kurzes Gras meiden

Frühjahrsgras ist besonders eiweißreich und hat einen hohen Fruktangehalt. Bei erhöhter Fruchtzuckeraufnahmen kommt es zu einer Übersäuerung des Darmmilieus, die wiederum ein Absterben nützlicher Darmbakterien zur Folge hat. Achtung Hufrehe und Kolikgefahr.

Bei akuter oder überstandener Hufrehe beraten wir Sie gerne auf was Sie bei der Fütterung achten sollten und welche präventiven Maßnahmen sinnvoll sind.

 

Bewegung vor dem Weidegang verringert Übermut

 Mit Bewegung vor dem ersten Weidegang können sie dafür sorgen, dass sich die hemmungslose Ausgelassenheit in Grenzen hält. Muskulatur, Sehnen und Gelenke sind dann bereits aufgewärmt und weniger verletzungsanfällig.

 

Fütterungskonzepte Kennenlernen

Welche Basisrationen benötigt mein Pferd? Was bedeutet bedarfs- und leistungsgerechte Fütterung?

Die St. Hippolyt Fütterungskonzepte geben Aufschluss über den Basisbedarf Ihres Pferdes und den zusätzlichen Energiebedarf bei Leistung. Hier finden Sie Informationen zu den Basisrationen von Freizeit-, Sport-, Vielseitigkeits- und Westernpferden (u.a.) und zu speziellen Ergänzungen bei der Fütterung. 

Mineralfutter in der Weidesaison

Auch während der Weidezeit empfehlen wir die Grundfütterung mit Ergänzungsfutter aufrecht zu erhalten.

Eine nährstoffreiche Fütterung ist die Voraussetzung für das Pferd, ganzjährig in vollem Umfang versorgt zu sein. "Vorbeugen ist besser als Heilen" ist die Devise. Stichworte sind zum Beispiel Sommerkzem, Hufrehe und Kolik. Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von unseren Kunden und freuen uns sehr, wenn die Fütterungsmaßnahmen Wirkung zeigen und z. B. langjährige "Ekzemer" beschwerdefrei durch dem Sommer kommen.

Dem Sommerekzem kann wirkungsvoll mit den Spurenelementen Zink, Kupfer und Selen vorgebeugt werden. Sind schon Schuppen und Scheuerstellen vorhanden, wird der Heilungsprozess durch die entsprechende Fütterung und Pflegemaßnahmen (z.B. DermiLac ProZem) beschleunigt.

 

Wussten Sie schon das eine Unterversorgung mit Magnesium die Kolikneigung bei kolikanfälligen Pferden erhöht? Mit hochwertigem Rauhfutter, der Fütterung von Mash und der kurweisen Gabe von Magnesium können Sie ihr Pferd vor weiteren Koliken schützen. 

Sie brauchen weitere Tipps? Wir beraten Sie gerne!

 

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